DAS erwartet Dich in “The Bus”

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Der Youtube-Kanal “NordRheinTV Play” führte mit TML-Studios, den Entwicklern von “The Bus”, ein Interview, was man in der zukünftigen Bus Simulation erwarten darf. Bereits auf der Gamescom 2017 wurde dieses Spiel erstmals vorgestellt. Jetzt beantworten die Entwickler weitere Fragen.

Eines der größten Neuheiten wird mit Sicherheit der multifunktionale Multiplayer sein. Wie der CEO, Thomas Langelotz, mitteilt, könne im Spiel ein Verkehrsunternehmen gegründet werden. Andere Mitspieler können sich bei den verfügbaren Verkehrsunternehmen bewerben und sogar nach Annahme im Schichtbetrieb für das jeweilige Verkehrsunternehmen fahren. Abgerechnet werde alles mit Punkten, die sich erspielt werden müssen. Mit diesen sei es später möglich, weitere Fahrzeuge in Umlauf zu bringen beziehungsweise diese zu kaufen. Wie Langelotz sagt, sorge dies für eine Langzeitmotivation beim Spieler. Wie man genau Punkte bekommt und für was man diese ausgebe könnte, wissen die Entwickler noch nicht. Wie sie vermerken, konnte der Spieler sich im “Bus und Cable Car Simulator” Häuser vom verdienten Geld kaufen, was aber nicht adäquat mehr im Spiel wäre, genau so wie die Konkurrenz mithilfe von Punkten abzuschalten. Es bedarf schließlich einer spannenden Geschichte. “Wir schließen nicht aus, dass es auch einen Story-Modus geben könnte. Für Ideen sind wir immer offen und gehen auch gerne auf die Wünsche der Community ein.”, so Langelotz. Direkt von Anfang an könne sowohl im Single- als auch Mutliplayermodus gespielt werden. Bereits jetzt sei es schon möglich, sich im Multiplayer frei zu bewegen und umher zu gehen. Das reiche TML-Studios aber nicht und legen noch eine “Schüppe” drauf: Es solle sogar möglich sein, mit anderen Spielern in Bussen mitfahren zu können, während man sich über TeamSpeak im Bereich des Busses unterhalten könne. So sei es möglich, über beispielsweise einen Kinofilm zu reden, ohne, dass andere Mitspieler außerhalb des Busses dieses Gespräch mithören. Im Auftrag der Leitstelle könne der Spieler auch einen anderen Spieler an der Endhaltestelle direkt ablösen.

Die Leitstelle in “The Bus”.

Ebenfalls habe man die Möglichkeit, eine gegründete Firma zu individualisieren. Jede änderbare Ausstattung wie Sitze oder Beklebungen des Busses müsse sich mit Erfahrungspunkten gekauft werden. Ebenfalls äußerte Langelotz, dass defenitiv von Anfang an im Spiel ein Repaint-Tool dabei sei. Das Modding-Tool werde aber vorerst im Mutliplayer ausgeschlossen sein, da man dort eine “Standardgeschichte” bekomme. Um etwas ändern zu können, brauche man eine bestimmte Anzahl von Punkten, um den Zugang zum Modding-Tool freizuschalten. “Jeder Einzelne kann im Verkehrsunternehmen mithelfen, um Punkte zu sammeln”, teilen die Entwickler mit.

Viele Fragen seitens der Community gab es auch bezüglich der Leitstelle. Auch dazu teilt der CEO etwas mit. Der Leitstellenmitarbeiter habe quasi ein Pult vor sich, über das weitere Ereignisse im Spiel, wie beispielsweise Baustellen, ausgelöst werden können. Dementsprechend müssen die Busfahrer reagieren und agieren. “Durch solche Aktionen steigt der Schwierigkeitsgrad”, erzählt Langelotz. Durch den höheren Schwierigkeitsgrad, bekomme man durch solche Vorfälle schneller Punkte. Ein Muss für “The Bus” seien beispielsweise Lieferfahrzeuge oder Müllabfuhren, die den Weg blockieren. Diese sollen durch die Leitstelle aktiviert werden können. Ob es von Anfang an dabei sei, können die Entwickler noch nicht sagen, da die KI auch dieses “Hindernis” erkennen müsse und es viel arbeit sei, sowas zu programmieren. Es werde, aufgrund der vielen Linien, die mitten durch die Stadt führen, immer etwas zu tun geben, sowohl für den Leitstellenmitarbeiter als auch für den Geschäftsführer des Verkehrsunternehmens. Das Wirtschaftssystem im Spiel sei sehr komplex und werde dadurch noch interessanter.

“Wenn das Spiel gut ankommt”, offenbart Langelotz, “werden wir das Spiel mit weiteren Inhalten versorgen. Ob es Fahrzeuge sind oder weiterer Streckencontent.”. TML-Studios versuche, stark auf die Community-Wünsche einzugehen. Dennoch könne nicht jeder Wunsch erfüllt werden, da es häufig Probleme mit den Lizenzen gebe. “Die Berliner Verkehrsbetriebe sind, was Lizenzen und Ähnliches angeht, sehr offen und unterstützen uns tatkräftig”, prahlt Langelotz.

Der Titel des Bus Simulators der nächsten Generation lautet “The Bus”. TML-Studios antwortet, dass in “The Bus” zwar Straßenbahn gefahren werden können und es noch keinen “vernünftigen” Straßenbahn Simulator gebe, sie sich aber dennoch auf die gummibereiften Fahrzeuge fokussiere. Straßenbahnen erstelle bestimmt die Community, is Langelotz sich sicher. Es gebe hunderte vordefinierte Assets für das Modding-Tool, welches von Anfang an dabei sei. Mithilfe dieser Assets können Busse oder weitere Karten erstellt werden. Wer schon mit dem Modding vertraut sei, könne sich selbstverständlich in einer 3-D-Software selbst Objekte erstellen und diese dann im Spiel einfügen. Mithilfe von sogenannten Blueprints könne jedes Fahrzeug individuell geskripted werden. “Wir legen auch Wert darauf, schon mit Moddern im vorhinein, also vor dem Release des Spiels 2018, zu arbeiten. Derzeit haben wir nur Modder für den Fernbus Simulator gefunden, welche die Modtechnik testen.”, teilt Langelotz mit. Unter anderem wolle TML-Studios damit erreichen, dass Mods schneller für das Spiel erhältlich seien und dadurch dieser Themenbereich vorangetrieben werde.

Ein ziemlich großer Kritikpunkt war im Fernbus Simulator die Performance. Auf vielen Computern lief das Spiel anfangs nicht. TML-Studios nahm auch dazu Stellung: “Wir benutzen für das Spiel die Unreal Engine. Diese hat ihre Vor- und Nachteile. Dank des Fernbus Simulators wissen wir, wo die Probleme sind und wie man diese beheben kann. Wir haben mit der Zeit Erfahrung gesammelt und tun es auch heute noch, Tag für Tag.”. Man könne es sich kaum vorstellen, aber die Performance von “The Bus” sei wesentlich besser mit einer doppelt so hohen Bildwiederholrate als beim Fernbus Simulator. Zum derzeitigen Entwicklungsstand könne TML-Studios nichts sagen. Man müsse damit rechnen, dass während der Entwicklungszeit immer Unregelmäßigkeiten auftreten. Mal gehe es langsamer, mal wieder schneller.

Nach dem Release des Spiels werde TML-Studios sich weiterhin auf Bus Simulationen konzentriert bleiben. Da einige der Community gefragt haben, was mit World of Subways sei, schließen sie eine weitere U-Bahn Simulation nicht aus. Vielleicht werde es aber auch ein Modder mit der Unterstützung von TML-Studios machen. Beim Fernbus Simulator sei noch viel Verbesserungs- und Erweiterungspotenzial. “Europa ist groß, dort ist noch viel Platz. Der Fernbus Simulator könnte noch mit einem Wirtschaftssystem ausgestattet werden für die Langzeitmotivation. Möglicherweise könnte man noch einen zweiten Teil des Fernbus Simulators mit Online-Basis und Multiplayer erstellen.”, so Langelotz.

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